Musikgesellschaft St. Urban
4-Tage-Marsch Holland
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Musikgesellschaft St. Urban (HOMEPAGE)

4-Tage-Marsch Holland 2009

Zeitungs-/Reiseberichte

Musik auf Reisen (1. Bericht, 15.05.2009)

Die Musikgesellschaft St. Urban weilt im Juli anlässlich des Viertage-Marsches von Nijmegen eine Woche in Holland. Eine Delegation von 115 Personen wird das Gastrecht der Ortschaft Bemmel geniessen dürfen. Das Organisationskomitee ist daran, einen optimalen Reiseverlauf zu planen.

lg. Traditionell findet in der dritten Juliwoche der Viertage-Marsch von Nijmegen in Holland statt. Seit 1909 wird dieser Anlass durchgeführt. Rund 45'000 begeisterte Läuferinnen und Läufer werden auch diese Jahr die 160 Kilometer lange Strecke in vier Etappen unter die Füsse nehmen. Unter den Augen von hunderttausend begeisterten Zuschauern wird auch eine Delegation der Schweizer Armee teilnehmen.

Die Musikgesellschaft St. Urban hat dieses Jahr die Ehre die Schweizer Marschdelegation zu begleiten. Zusammen mit dem Buurechörli Lozärnerland, der Tambourengruppe Langenthal sowie Bläserinnen und Bläser der Feldmusiken Ettiswil und Büron verbringen sie die Woche in Bemmel. Ein lokales Organisationskomitee hat den Ablauf der Woche und die Unterkünfte seriös vorbereitet. Keine leichte Aufgabe, bei einer Reisegesellschaft von 115 Personen. Das Programm, mit Auftritten zu Gunsten der Marschdelegation und der örtlichen Bevölkerung, ist grösstenteils vorgegeben. Höhepunkt der Woche werden mit Sicherheit die Eröffnungsfeier vor 25'000 Zuschauern und das Galakonzert als Dankeschön an die Bevölkerung von Bemmel sein. Eine besondere Herausforderung ist auch der sechs Kilometer lange Schlussteil des Marsches. Auf dieser Etappe werden die Musikantinnen und Musikanten die Marschierenden aus der Schweiz mit Spiel begleiten.

Ein Organisationskomitee, unter dem Präsidium von Thomas Grüter, ist seit einem Jahr daran, die Reise für alle Teilnehmer optimal vorzubereiten. Viele Details sind dabei abzuklären. Hat jeder die passende Uniform? Wo sind die Instrumentenschütze und Regenschütze, sollte das Wetter einen Streich spielen? Was kann man den Holländer als Gastgebergeschenk bringen? Wer chauffiert die Delegation nach Holland und wieder sicher zurück? Dies ist nur eine kleine Palette von Ereignissen, welche das OK zu lösen hat. Eine grosse Herausforderung ist die finanzielle Absicherung des sehr hohen Budgets. Dank der Unterstützung von Hauptsponsor und fünf Co-Sponsoren ist es gelungen, eine solide Sicherheit zu erlangen. Zusätzlich muss auch jeder einzelne Teilnehmer seinen Beitrag leisten. Im Weiteren darf der Verein auch auf eine breite Unterstützung von privaten Gönnern und Unternehmen zählen.

Zur Einstimmung auf die Reise wird die Musikgesellschaft zusammen mit dem Buurechörli Lözärnerland das Galakonzert an Pfingstsamstag und Pfingstmontag in der Mülimatthalle in Pfaffnau aufführen.

Bericht Willisauer Bote, 15.05.2009 (als JPEG) Bericht Willisauer Bote (15.05.2009) (164 KB)

Typisch Schweizerisch (2. Bericht, 29.05.2009)

Die Musikgesellschaft St. Urban konzertiert am Pfingstwochenende in der Mülimatthalle in Pfaffnau. Mit dem Galakonzert stimmt sie sich auf die Reise nach Holland ein.

lg. Die Musikgesellschaft St. Urban hat dieses Jahr die Ehre die Schweizer Marschdelegation an den Vier-Tages-Marsch von Nijmegen zu begleiten. Zusammen mit dem Buurechörli Lozärnerland der Tambourengruppe Langenthal sowie Bläserinnen und Bläser der Feldmusik Ettiswil und Büron verbringen sie eine Woche in Bemmel. Höhepunkt der Woche werden mit Sicherheit die Eröffnungsfeier vor 25'000 Zuschauern und das Galakonzert als Dankeschön an die Bevölkerung von Bemmel für das Gastrecht ein.

Galakonzert als Dank an die Sponsoren

Als Einstimmung und Dank an die Sponsoren führen die Musikgesellschaft St. Urban zusammen mit dem Buurechörli Lozärnerland das Galakonzert für die heimische Bevölkerung aus Nah und Fern in der Mülimatthalle in Pfaffnau auf. Unter der Leitung des kompetenten Musikdirektors Josef Brun aus Ettiswil hat sich das achtzigköpfige Blasmusikkorps intensiv auf das Konzert vorbereitet. Ein abwechslungsreiches, anspruchvolles und interessantes Konzertprogramm erwartet seine Zuhörer.

Zu Ehren der Gastgeber startet das Programm mit der holländischen Nationalhymne gefolgt vom Schweizer Psalm. Mit dem Marsch "Gruss aus Bern" und "A Salute from Lucerne" von Christoph Walter werden den Zuhörern die Grüsse aus der Hauptstadt und dem Heimatkanton des Vereins überbracht. Als Höhepunkt des ersten Konzertteils darf sicher das Stück "Pompeji" vom Schweizer Komponisten Mario Bürki bezeichnet werden. Darin wird eindrucksvoll der Untergang der gleichnamigen Stadt, basierend auf einem Roman von Robert Harris, beschrieben. Zum Abschluss des ersten Teils swingt sich die Formation, mit "Swiss goes swing", durch die ganze Schweiz.

Jodel und Harmoniemusik vereint

Den zweiten Teil eröffnet das Buurechörli Lozärnerland unter Leitung von Sepp Dubach aus Ufhusen mit den Liedern "S'Jodlerhärz" und "Bietschhorn-Jutz". Danach singen und musizieren die Jodler und eine Bläsergruppe gemeinsam den "Alpsäge". Ein musikalischer Leckerbissen der besonderen Art.

Es folgen im Programm der "William Tell March" und das Solo für Flöten "Zwei charmante Lockvögel". Die Solistinnen Catherine Köpfli und Regula Schwizer entlocken dabei ihren Instrumenten wundervolle und technisch anspruchsvolle Lockrufe. Zum Abschluss des Konzertes darf das Publikum noch Töne aus der Jukebox und der Disco geniessen.

Im Anschluss an das Konzert kann sich das Publikum auch noch kulinarisch aus der Musikküche verwöhnen lassen. Für Nachtschwärmer klingt der Abend dann in der Bar aus.

Alle teilnehmenden Akteure freuen sich schon heute auf einen schönen und unterhaltsamen Aufenthalt in Holland. Weitere Informationen zur Reise und zum Konzert könne unter www.urbato.ch nachgelesen werden.

Die Galakonzerte finden Samstag, 30. Mai 2009 und Montag 1. Juni 2009 jeweils um 20.15 Uhr in der Mülimatthalle in Pfaffnau statt.

Bericht Willisauer Bote, 29.05.2009 (als JPEG) Bericht Willisauer Bote (29.05.2009) (192 KB)

Musizieren und juitze (Zeitungsbericht zum Galakonzert, 02.06.2009)

Bericht Mittelland Zeitung, 02.06.2009 (als JPEG) Bericht Mittelland Zeitung (02.06.2009) (184 KB)

Musikanten bliesen auf zum Marsch (Zeitungsbericht zum Galakonzert, 03.06.2009)

Bericht Willisauer Bote, 03.06.2009 (als JPEG) Bericht Willisauer Bote (03.06.2009) (251 KB)

Reisefieber steigt (3. Bericht, 17.07.2009)

Nach intensiven Vorbereitungsarbeiten ist es nun soweit. Die Musikgesellschaft St. urban bricht morgen früh bis zu ihrer musikalischen Reise nach Holland auf. Die letzten Details sind geklärt und einer erfolgreichen Reise an die Schweizerwoche in Bemmel steht nichts mehr im Wege.

lg. Die Spannung vor der Reise bei den Musikantinnen und Musikanten ist gross. Auf dem Wochenprogramm vom 18. - 25. Juli stehen sowohl musikalische Verpflichtungen im Rahmen des Viertage-Marsches von Nijmegen als auch gemütliche Ausflüge und Stunden zum Zusammensitzen. Neben diversen Ständchen für die Läufer aber auch die Bevölkerung der Region stehen sicher drei Hauptereignisse im Mittelpunkt. Der erste Höhepunkt wird die Eröffnungsfeier im "Stadion de Goffert" sein. Dort wo sonst die Fussballer von Nijmegen dem Leder nachrennen wird die Musikgesellschaft zusammen mit anderen internationalen Musikkorps vor 25'000 Zuschauern die sogenannte Flaggenparade umrahmen und den Viertage-Marsch eröffnen. Zu Wochenmitte steht das Galakonzert zusammen mit dem Buurechörli Lozärnerland und der Tambourengruppe Langenthal in der Kirche Bemmel auf dem Programm. Dieses Konzert ist der musikalische Dank der Delegation an die Bevölkerung von Bemmel für die einwöchige Gastfreundschaft.

Marschtüchtigkeit gefordert

Am Schlusstag erwartet die Reisegesellschaft dann noch der grosse Einzug in die Stadt Nijmegen. Zusammen mit dem Schweizer Marschbataillon werden die Teilnehmer die letzten sechs Kilometer der Strecke mit Marschmusik an Tausenden von Zuschauern vorbei zu Fuss absolvieren.

Zum Rahmenprogramm der Schweizer Woche in Bemmel gehört auch der offizielle Empfang der Gemeinde Lingewaard. Diese besteht aus acht Dörfern, wovon eines Bemmel ist. In dieser Umgebung werden die Reisenden auch ihre Unterkünfte haben. Der grosse Teil der Reiseschar darf dabei unentgeltlich bei Gastfamilien logieren. Der Rest wird sich in der Massenunterkunft in einem Pferdesportzentrum einrichten.

Ausflug nach Rotterdam

Zum gemütlichen Teil gehören die zwei freien Nachmittage. Den einen nutzen die Vereine um das Hafenbecken von Rotterdam mit seinen riesigen Frachtschiffen zu besichtigen. Ein individueller Stadtbummel rundet das Programm ab. Um Land und Leute näher kennen zulernen steht ein Nachmittag zur Verfügung um etwas mit den Gastfamilien zu unternehmen.

Eine erlebnisreiche Woche in der Region Njimegen steht also vor der 113 Frau und Mann starken Delegation. Die nächste Woche wird nun zeigen, dass die Vorbereitungsarbeiten unter der Leitung von OK-Präsident Thomas Grüter genutzt wurden um einen reibungslosen Ablauf der Reise zu ermöglichen.

Leserinnen und Leser des Willisauer/Wiggertaler Boten kommen in den Ausgaben vom 21. und 24. Juli in den Genuss eines Reiseberichtes. Das Wochenprogramm und tägliche Reiseinformationen sowie Photos können auch unter www.urbato.ch nachgeschlagen werden.

Bericht Willisauer Bote, 17.07.2009 (als JPEG) Bericht Willisauer Bote (17.07.2009) (216 KB)

Reisebericht vom 4-Tagemarsch Nijmegen (4. Bericht, 21.07.2009)

fi. Am Samstagmorgen um 05.00 Uhr versammelten sich die Musikantinnen und Musikanten der Musikgesellschaft St. Urban sowie das Buure Chörli Lozärnerland und der Tambourenverein Langenthal im Schulhaus. Nach einem Kaffee, welcher vom Klostergasthaus Löwen serviert wurde ging es dann mit zwei Reisebussen der Firma Gössi, Horw auf die 700 km lange Reise. Wir haben die Schweiz in St. Louis bei Basel verlassen und fuhren dann mitten durch Deutschland nach Holland. Nach einer langen Reise mit einigen kurzen Zwischenhalten und einer längeren Mittagspause wurden wir nach 12 Stunden Carfahrt am holländischen Zollamt Wijler / Beek von der OK Stiftung Schweizer- Woche Bemmel herzlich in Empfang genommen. Zur Ankunft in Holland gab uns das Buure Chörli ein kurzes Ständchen. Anschliessend wurden wir ins Restaurant Het Wapen in Bemmel geführt. Im Saal des Restaurants Het Wapen erwarteten uns dann unsere Gastfamilien. Nach einer kurzen Begrüssung vom OK Präsident der Stiftung Schweizer Woche, Wim Haafs und OK-Präsident Thomas Grüter, wurden uns unsere Gastfamilien vorgestellt, von denen wir sehr herzlich und mit grosser Freude empfangen wurden. Unsere Gastfamilien führten uns dann in ihr Zuhause. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Menschen hier in Holland leben. Die Häuser und die Vorgärten sind alle sehr gepflegt.

Am Abend trafen wir uns dann alle wieder im Restaurant Het Wapen im Dorfkern von Bemmel. Mit viel Freude und einem Ständchen des Buure Chörlis und der Tambouren feierten wir im Het Wapen unsere Ankunft in Holland reichlich. Einige Gastfamilien liessen es sich nicht entgehen und nahmen ebenfalls teil. Es wurden bereits jegliche Kontakte geknüpft und man versuchte sich im erlernen der Niederländischen Sprache, was zum Teil sehr lustig war. Spätabends ging es dann mit dem Auto, Velo oder sogar zu Fuss zurück zu den Gastfamilien, wo wir uns alle sehr auf unser Bett freuten.

Am Sonntag war als erstes Ausschlafen angesagt. Denn dies wird in den nächsten Tagen wohl etwas zu kurz kommen, da das Wochenprogramm ziemlich gedrängt ist. Kurz vor dem Mittag besammelten wir uns dann alle wieder beim Instrumentendepot im Restaurant Het Wapen und machten uns mit den beiden Reisebussen auf den Weg ins Goffert Stadion von Nijmegen wo nach einer kurzen Mittagspause und einem Lunch aus dem Lunchpacket, welcher von den Gastfamilien zur Verfügung gestellt wurde, die Proben für die Flaggenparade am Abend begonnen. Das Zusammenspiel mit den anderen Formationen, sowie der Einmarsch ins Stadion wurden dann am Nachmittag zur Genüge geübt.

Am Abend war es dann endlich soweit. Ein Highlight der Woche stand bevor. Pünktlich um 21.00 Uhr startete im Goffert Stadion die Flaggenparade welche jeweils zur offiziellen Eröffnung des Viertagemarsches stattfindet. Die Parade wurde mit diversen Showeinlagen umrahmt. Unter anderem waren Falschirmspringer zu sehen, welche sich den Weg ins Stadion suchten und sicher landeten. Für die Musikgesellschaft, das Buure Chörli und den Tambourenverein war die Teilnahme an der Flaggenparade eine grosse Ehre und wird wohl allen in bester Erinnerung bleiben.

Nun sind wir sehr gespannt auf den weiteren Verlauf der Woche und nehmen ihn gutgesinnt in Angriff.

Bericht Willisauer Bote, 21.07.2009 (als JPEG) Bericht Willisauer Bote (21.07.2009) (267 KB)

Reisebericht vom 4-Tagemarsch Nijmegen (5. Bericht, 24.07.2009)

Montag, 20.07.09

Nach einer etwas kurzen Nacht nach der Flaggenparade trafen wir uns morgens um 09.00 Uhr beim Instrumentendepot im Restaurant Het Wapen. Einige unserer Teilnehmer sahen noch ziemlich müde aus. Leider war das Wetter auch nicht ganz so wie wir es eigentlich gerne gehabt hätten. Am Morgen regnete es ziemlich stark, dadurch mussten wir unsere wetterfesten Kleider anziehen und die Regenschütze montieren. Der Regen am Morgen war dann aber zum Glück ziemlich schnell wieder vorbei und es gab tagsüber ein Gemisch von Sonne und Wolken. Als sich alle beim Instrumentendepot Het Wapen eingefunden hatten, ging es mit dem Car los zur Besichtigung eines Obstbetriebes. Wir genossen im Car eine Führung durch die Obstplantagen und wurden dann mit Kaffee, Süssmost und Kuchen überrascht. Es war eindrücklich zu sehen wie grosse Obstplantagen hier in Holland bewirtschaftet werden. Nach einem kurzen Ständchen vom Buure - Chörli ging es kurz vor dem Mittag weiter zum Schloss Doornenburg, wo wir vom Gemeindepräsidenten der Gemeinde Lingewaard herzlich empfangen wurden. Er freute sich sehr darüber die Schweizer Delegation im Schlosshof bei einem kleinen Apero und einer würdigen Ansprache begrüssen zu dürfen. Thomas Grüter verdankte die Worte und übergab den Vertretern der Gemeinde Lingewaard ein kleines Präsent aus der Schweiz. Nach dem Lied "Sauerkraut macht sexy" vom Buure-Chörli knurrte beim einen oder anderen schon langsam der Magen. Eine alte Kettenbrücke führte uns dann zum Schlosssaal, wo wir einen sehr reichhaltigen Lunch erhielten. Einige unserer Teilnehmer versuchten sich anschliessend im Schlosshof sogar beim Bogenschiessen. Die Trefferquote war zum Erstaunen vieler ziemlich hoch.

Kurz nach dem Mittag verliessen wir das Schloss Doornenburg und machten uns auf den Rückweg, um unsere Uniformen anzuziehen und die Instrumente aus dem Depot zu holen.

Im späteren Nachmittag und Abend ging es dann militärisch zu und her. Der Besuch des Schweizer Militärcamps stand auf dem Programm. Das Camp befindet sich mitten in einem Wald ausserhalb von Nijmegen. Die Infrastruktur welche hier in einigen Wochen aufgebaut wurde ist riesig. Riesige Ess- und Schlafzelte, ja sogar provisorische Strassen mussten aufgebaut werden. Die Aufbauarbeiten im Camp beginnen jeweils schon ca. einen Monat im voraus. Bevor wir aber mit dem Empfangsständchen für die Schweizer Marschdelegation begonnen haben, wurden wir aus der Militärküche verpflegt.

Die Schweizer Marschdelegation wusste das Ständchen der Musikgesellschaft, dem Jodlerchörli und den Tambouren sehr zu schätzen.

Nach einem kurzen Trunk ging es zurück nach Bemmel ins Restaurant Het Wapen wo wir unsere Instrumente deponierten und zurück zu den Gastfamilien fuhren.

Dienstag, 21.07.09

Frühmorgens um 05.00 Uhr versammelten sich die Musikantinnen und Musikanten, das Buure-Chörli und der Tambourenverein im Instrumentendepot beim Restaurant Het Wapen. Denn am Dienstagmorgen fand der offizielle Start des Viertagemarsches in Nijmegen statt. Rund drei Stunden dauerte der Vorbeimarsch der Läufer durch den Dorfteil Bemmel. Über 40000 Läufer aus aller Welt nehmen jährlich am traditionellen Viertagemarsch in Nijmegen teil. Wir hatten die grosse Ehre die vorbeimarschierenden Läufer vor dem Het Wapen musikalisch zu unterhalten. Die grosse Begeisterung zur Musik war bei den Läufern sehr gut spürbar und spornte sie an ihr Bestes zu geben. Beim Vorbeimarsch einer schweizer Marschdelegation war die Freude und der Stolz die Schweiz hier in Holland zu repräsentieren besonders gross. Nach drei Stunden intensivem musizieren nahmen wir zusammen mit unseren Gastfamilien im Het Wapen ein reichliches Morgenessen ein, und genossen die holländische Ambiente. Am Mittag machten wir uns auf den Weg ins nahegelegene Rotterdam, wo wir eine Hafenrundfahrt genossen. Anschliessend erhielten wir einen Stadtplan und daran, die Stadt Rotterdam zu erkunden. Nach einem guten Nachtessen ging es mit dem Car zurück nach Bemmel und wir genossen den Abend im Dorf oder zuhause bei den Gastfamilien.

Mittwoch, 22.07.09

Der Mittwoch stand ganz im Rahmen des Galakonzertes für die Gastfamilien und Bewohner von Bemmel, welches am Abend in der Kirche stattgefunden hat. Den morgen verbrachten die Musikanten und Sänger damit, den Konzertstücken den letzten Schliff zu verpassen. Nach dem Mittagessen zuhause bei den Gastfamilien versammelten wir uns am Nachmittag zu einem Ständli im Altersheim von Bemmel. Auf dem Weg ins Altersheim nützten wir die Gelegenheit, und unterhielten die Bevölkerung mit Marschmusik. Im Altersheim wurden wir von zahlreichen Besuchern herzlich willkommen geheissen. Am Abend war es endlich soweit und das grosse Galakonzert stand bevor. Wir durften unser Konzert zur Freude aller in einer voll besetzten Kirche zum Besten geben. Das eingeübte Konzertprogramm kam bei den Zuhörern sehr gut an und wir durften zahlreiche Lobesworte entgegennehmen.

Bericht Willisauer Bote, 24.07.2009 (als JPEG) Bericht Willisauer Bote (24.07.2009) (279 KB)

Marschparade als Höhepunkt (6. und letzter Bericht, 31.07.2009)

Eine erlebnisreiche Woche fand mit der Rückkehr am letzten Samstag ihr Ende. Während einer Woche musizierte die Musikgesellschaft St. Urban in Holland. Was bleibt sind Bilder voller Emotionen und grossartiger Stimmung.

lg. Am Donnerstag stand die Ehrung der gefallenen Soldaten des zweiten Weltkrieges auf dem kanadischen Friedhof von Groesbeek auf dem Programm. In aller Stille konnten die Teilnehmer der Delegation zuerst den Friedhof besuchen. Nachdenklich und betroffen verliessen viele den Ort, wo 3500 junge Soldaten begraben liegen. Die Schweizer Marschdelegation ehrt jährlich die getöteten Soldaten mit einer Kranzniederlegung und anerkennt deren Leistung. Tambouren, Buurechörli und das Korps der Musikgesellschaft durften mit ihren Klängen zu einer feierlichen Zeremonie beitragen. Am Nachmittag stand die Zeit zur freien Verfügung. Viele nutzten diese, um mit ihren Gastfamilien eine Velofahrt über die Deiche der Wal zu machen oder einen Landwirtschaftsbetrieb in der Nähe zu besichtigen. Andere wiederum machten einen Ausflug nach Nijmegen und genossen die Kilbistimmung rund um den Viertages-Marsch. Gespannt auf den folgenden Tag kehrte im Het Wapen, unserem täglichen Treffpunkt in Bemmel, relativ früh Ruhe ein.

Marschschuhe geschnürt

Der letzte Tag der Reise sollte zu einem einmaligen Höhepunkt in der Karriere einer Musikantin und eines Musikanten werden. Früh am Morgen musste sich die Reisegesellschaft auf den Weg machen um ihr Ziel sechs Kilometer ausserhalb von Nijmegen zu erreichen. Denn es waren sehr viele Besucher angesagt, welche Strassen und Zufahrten versperren. Im Marschcamp der Schweizer konnten wir uns auf die Schlussetappe, den Einmarsch nach Nijmegen, vorbereiten. Die Wartezeit war relativ lange, und so unterstützten alle die aktiven Läufer der Strasse entlang. Die Ankunft jeder Schweizer Marschgruppe im Camp, nach 155 Laufkilometer, wurde mit Applaus und Anerkennung der Leistung der Läufer gefeiert. Punkt halb drei Uhr war es dann soweit. Angeführt von einer Gruppe Hellebardenträger ging es zusammen mit allen Schweizer Teilnehmern des Viertage-Marsches auf die sechs Kilometer lange Einmarschstrecke. Das Wetter half mit, diesen Moment unvergesslich zu machen. Tausende und Abertausende begeisterte Leute säumten die Strassen oder standen auf den Balkonen und den Hausdächern. Von der Begeisterung der Zuschauer getragen, marschierte das Korps problemlos ins Ziel.

Schlussabend bis früh in den Morgen

Müde aber immer noch getragen von den Emotionen der ganzen Woche trafen sich Reisende und Gastfamilien zum Schlussabend im Het Wapen. Dieser Abend stand natürlich im Zeichen des Dankes an das örtliche Organisationskomitees, sowie die Gastfamilien. Nachdem die Tambouren den letzten Schlag gewirbelt und das Buurechörli Lozärnerland die letzte Portion Sauerkraut serviert hatte, wurde der Abschluss der Woche noch tüchtig gefeiert.

Rundum glückliche Gesichter

Nach einer kurzen Nacht und einer langen Heimfahrt traf die Delegation am Samstagabend gesund und zufrieden in St. Urban ein. Niemand der Teilnehmerinnen und Teilnehmer möchte auch nur einen kleinen Teil dieser spannenden, erlebnisreichen und zwischendurch auch emotionalen Reise missen. Dem Organisationskomitee unter Leitung des Präsidenten Thomas Grüter ist es gelungen, das Abenteuer Holland zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Weitere Stimmungsbilder sind abrufbar unter www.urbato.ch.

Bericht Willisauer Bote, 31.07.2009 (als JPEG) Bericht Willisauer Bote (31.07.2009) (237 KB)


Unsere Sponsoren für unsere Reise nach Holland zur 46. Schweizer-Woche in Bemmel vom Juli 2009:
Sponsoren W. Jud Kloster-Immobilien AG Kloster-Metzgerei Haas AG Fenaco Raiffeisenbank Pfaffnerntal-Rottal Aeschlimann Willisauer Bote / Wiggertaler Bote




Letzte Änderung: 21.03.2016 20:40

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Website: www.urbato.ch
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Sonntag, 26. Jan. 2020

Jahreskonzert

17:00; St. Urban, Festsaal


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